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Diakonie-Kolleg Wolfsburg

Wolfsburger ermöglichen Essen, Matratzen und Bäume in Uganda

Was hierzulande eine Weihnachtsgans ist, also ein Festessen, das ist in Uganda für Schülerinnen und Schüler eine Mahlzeit mit Reis satt und angereichert durch Bohnen. Ein solches Festessen haben am letzten Schultag vor den Weihnachtsferien Schülerinnen und Schüler des Diakonie-Kolleg in Wolfsburg über 300 Kindern und 20 Lehrern in Uganda ermöglicht. Schon im Sommer hatten die Wolfsburger bei der Spendenolympiade anlässlich des Willkommensfestes für neue Schüler:innen die stolze Summe von insgesamt 1620 Euro gesammelt. Davon wurden zudem 20 neue Matratzen mit Moltonauflagen und einige Obstbäume und Büsche gekauft. 

Die UYWEFA Hill School in Uganda (Uganda Youth and Women’s Effort Fighting Aids) wird von den „Wolfsburgern des Jahres 2022“ Gudrun Fehlow-Mielke und Martin Mielke seit Jahren unterstützt. Als Bauleiter errichtete Martin Mielke dort unter anderem zehn Klassenräume, eine Kläranlage, ein kleines Hospital und zwei Schlafhäuser, in denen 80 Schüler:innen untergebracht sind. Weitere Lehrerunterkünfte und ein Schlafhaus für ältere Mädchen sind geplant. Bei der Spendenübergabe kürzlich im Diakonie-Kolleg erläuterten sie: „Die Kinder gehen sehr pfleglich mit den Matratzen um“, sagte Martin Mielke. Aber irgendwann seien sie durchgelegen. Die Mango-, Avocado-, Kakao-, Papaya- und Guavenbäume, die mit dem Geld gepflanzt wurden, „gießen und pflegen die Kinder selbst im Rahmen des Biologieunterrichtes. So lernen die Kinder mit Pflanzen umzugehen“, erläuterte Gudrun Fehlow-Mielke. Das Ehepaar engagiert sich ehrenamtlich, sodass der volle Betrag vor Ort ankommt. 

Die Schülervertretung (SV) hatte sich im Sommer für das Projekt entschieden. „Wir wollten etwas Übergreifendes für alle Kinder und Nachhaltiges“, sagte Damien Berner. „Ich finde schön, dass wir so viel erreichen konnten und dass wir mitbekommen haben, wie das Geld verwendet wurde“ ergänzte Lea Lange, beide vom Vorstand der SV. 

Beim Willkommensfest wurden Stempel gesammelt, die jeweils ein Sponsor, den die Schüler:innen im privaten oder Arbeitsumfeld gesucht haben, mit einem selbst gewählten Betrag honorierten. Bei der Spendenolympiade gab es Stationen wie Spielzeugautos am Faden auffädeln, ein Geschicklichkeitsspiel mit Flaschen, Bälledart, Dosenwerfen, Bowling, Quiz, Sandsackwerfen, Tennisballzielwurf, Luftballon- und Kartoffellauf. Das Ehepaar Mielke hat Papierperlen anfertigen lassen, wie es die Schüler:innen in Uganda machen. „Aus den fertigen Papierperlen haben wir dann eine lange Schulkette gefädelt“ berichtete Schulsozialarbeiterin 

Im Bild 
Spendenübergabe am Diakonie-Kolleg mit Reis, Matratze und Bäumchen. Es freuen sich Gudrun Fehlow-Mielke und Martin Mielke. 
Foto: Privat

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